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Touch Kiosk Hardware

Auf dieser Seite geben wir Ihnen eine Übersicht über diverse Hardware-Lösungen rund um das Thema "Touch Kiosks" bzw. "Interaktive Kiosk Terminals". Dabei richtet sich diese Seite vor allem an Nutzer, die selbst eine professionelle Kiosk-Lösung implementieren möchten und eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten und Alternativen in Bezug auf die Hardware benötigen. Neben der richtigen Kiosk-Software (FrontFace for Touch Kiosks) kommt es nämlich auch darauf an, die passenden PC-Komponenten, Gehäuse, sowie Installations- und Befestigungsmöglichkeiten auszuwählen. Welche Komponenten die besten für Sie sind, hängt ganz von Ihren individuellen Anforderungen, Ihrem Budget und Ihren baulichen Voraussetzungen ab (z.B. ob es sich um öffentlich zugängliche Terminals handelt, ob diese draußen (outdoor) oder drinnen (indoor) genutzt werden und ob hinsichtlich des Schutzes vor Vandalismus besondere Anforderungen gegeben sind).

Wir möchten Ihnen einen Überblick geben, damit Sie in die Lage versetzt werden, die passende Lösung für Ihr Einsatzszenario zu finden und Ihnen gleichzeitig auch konkrete Bezugsmöglichkeiten für die angesprochenen Komponenten nennen.

Tipp: Natürlich gibt es auch professionelle Dienstleister, die für Sie Komplettlösungen aus einer Hand inkl. Installation anbieten können. Eine Auswahl an Partnern mit denen wir zusammenarbeiten und die schon einige Projekte mit der FrontFace-Software erfolgreich realisiert haben, finden Sie in unserem Partner-Bereich.

Was ist ein Kiosk-PC?

Ein Kiosk-PC ist technisch gesehen ein ganz normaler PC (wie ein Desktop-PC oder ein Laptop auch). Da dieser PC aber in der Regel öffentlich zugänglich sein soll und nur bestimmte Funktionen oder Inhalte auf dem PC nutzbar sein sollen, ergeben sich besondere Anforderungen sowohl an die Software, als auch an die Hardware. Ein Kiosk-PC sollte Schutz vor unerlaubten Manipulationen bieten und grundsätzlich einen sehr geringen "Angriffsvektor" bieten. Dies wird z.B. dadurch erreicht, dass kritische Komponenten wie das Gehäuse, die Tastatur oder Schalter und Schnittstellen vor dem äußeren Zugriff geschützt werden, etwa durch ein abschließbares Gehäuse. Software-seitig wird der Schutz des Betriebssystems und des PCs durch die Kiosk-Software erreicht, wie z.B. FrontFace for Touch Kiosks, welches mit dem integrierten FrontFace Lockdown Tool umfassende Abriegelungsmöglichkeiten des Kiosk-PCs bietet.

In den meisten Fällen erfolgt die Interaktion zwischen Benutzer und dem Kiosk-PC über einen Touchscreen. Aber auch eine herkömmliche Eingabe mit Maus/Trackball und Tastatur ist grundsätzlich denkbar.

Auch der Touchscreen sollte den Schutzanforderungen entsprechend gewählt werden. So können spezielle Oberflächen vor Zerkratzen oder Einschlagen schützen. Das gewählte Schutzmaß kann dabei die gesamte Bandbreite, von einem herkömmlichen PC ohne besonderen Schutz bis zu einem voll gepanzerten Terminal reichen (wie z.B. bei Bank-Automaten).

Welche Hardware-Optionen gibt es für Touch Kiosk Terminals?

- All-In-One-PCs mit Touchscreen

TAROX AIO PC

Eine professionelle, aber preisgünstige Lösung bieten sog. All-in-One-PCs (AIO) mit Touchscreen. Das sind spezielle PCs, welche sowohl den Touchscreen als auch die sonstige PC-Hardware (CPU, Mainboard, Festplatte, etc.) in einem Gehäuse vereinen. Dadurch sind sie sehr kompakt und es sind keine lästigen Kabel zwischen Monitor und PC vorhanden. All-in-One-PCs kann man durch mobile, rollbare Standfüße oder feststehende Ständer an einer gut zugänglichen Stelle aufstellen oder mit Hilfe von Wandhalterungen montieren.

Da es sich grundsätzlich um nicht besonders geschützte Standard-Hardware handelt, ist der Betrieb nur in kontrollierten und/oder überwachten Umgebungen zu empfehlen.

Tipp: Der TAROX AIO 23,6" MultiTouch - i3 mit Touchscreen passt perfekt zu FrontFace for Touch Kiosks und bietet ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis!

- PCs mit Touchscreen-Monitor

LFD - Large Format Display

Die einfachste Lösung, um ein einfaches Touch-Kiosk Terminal selber zu realisieren, ist ein herkömmlicher Windows-PC in Verbindung mit einem Touchscreen-Monitor.

Ob für Sie ein handelsüblicher Touchscreen als Bildschirm in Frage kommt oder ein Profi-Gerät, hängt vor allem davon ab, wie viel Geld Sie ausgeben wollen und ob Sie das Display im Dauerbetrieb (i.d.R. mehr als 8 Stunden / Tag) betreiben wollen. Fast alle Flachbildschirme verfügen über Bohrungen auf der Rückseite des Gehäuses, die für die Montage vorgesehen sind. Dabei hat sich der sog. VESA-Standard etabliert. Es gibt zahlreiche Anbieter von Wandhalterungen, die an die Wand angeschraubt werden und über die VESA-Halterung mit dem Bildschirm verbunden werden können.

Es gibt darüber hinaus auch noch sogenannte "Touch-Overlays". Das sind Rahmen mit einer Glasscheibe, die über den eigentlichen Bildschirm montiert werden und diesen so in einen Touchscreen verwandeln. Besonders für große Touchscreens (z.B. ein "interaktives, digitales schwarzes Brett" o.Ä.) bietet sich eine solche Lösung häufig an.

- Windows-Tablets

TAROX Tablet PC

Statt eines PCs mit Touchscreen oder eines All-In-One-PCs kann natürlich auch ein Tablet mit Windows-Betriebssystem als Kiosk verwendet werden. Tablets gibt es von einigen Herstellern auch als sog. "ruggedized" Modelle, die besonders robust sind und bei Einbau in einen geeigneten Rahmen oder ein Chassis gut als Kiosks genutzt werden können.

Tipp: Das TAROX Craftab mit MIL-Schale stellt ein sehr robustes Gerät zu einem guten Preis dar.

- Professionelle Terminals, Stelen und Spezialanfertigungen

Kiosk-Stele

Neben den vorgenannten Lösungen, die sich alle auf Standard-Hardware-Komponenten stützen, gibt es für den professionellen Einsatz auch diverse Anbieter, die spezielle Stelen oder Gehäuse für Kiosk-Terminals herstellen. Diese sind z.T. auch für den Außenbereich geeignet (mit Klimatisierung) oder besonders gegen Vandalismus geschützt. Solche Stelen oder Terminals stellen dann eine sehr professionelle und individuelle Lösung dar. Eine Auswahl an Partnern, die individuelle Kiosk-Systeme anbieten und schon erfolgreich Projekte mit der FrontFace-Software realisiert haben, finden Sie in unserem Partner-Bereich.

Wie wird der Kiosk-PC mit dem Netzwerk verbunden?

Üblicherweise wird der Kiosk-PC auch in das lokale Netzwerk eingebunden, um eine Aktualisierung von einem anderen Rechner aus zu ermöglichen oder um dem Kiosk-PC den Zugriff auf das Internet zu ermöglichen (z.B. für die Anzeige von Webseiten oder aktuellen Daten). Neben dem herkömmlichen Anschluss per Netzwerkkabel (Ethernet) kann natürlich auch ein WLAN-Modul verwendet werden, um den PC in ein kabelloses Netzwerk einzubinden. Als dritte Möglichkeit kann in bestimmten Fällen auch PowerLAN in Frage kommen; dabei erfolgt die Netzwerkkommunikation über das Stromnetz (d.h. die Steckdose).

Falls Sie gar keine Möglichkeit haben, den Kiosk-PC in ein Netzwerk zu integrieren, können Sie den PC auch per USB-Stick mit FrontFace aktualisieren. In diesem Fall sollten Sie darauf achten, dass ein USB-Anschluss des PCs gut zugänglich ist, damit Sie im laufenden Betrieb den USB-Stick mit neuen Daten einstecken können. Oftmals ist hier ein USB-Verlängerungskabel hilfreich, mit dem man den USB-Anschluss an eine bequem zugängliche Stelle "verlegen" kann.

Kann man den Kiosk-PC auch über das Internet aktualisieren?

Natürlich. Neben der Aktualisierung des Kiosk-PCs im lokalen Netzwerk (LAN/WLAN) oder offline per USB-Stick ist eine Aktualisierung auch per Internet mit der FrontFace-Software möglich. Dazu können Sie entweder zwischen Ihrem Rechner und dem Kiosk-PC eine VPN-Verbindung herstellen oder Sie verwenden einen Cloud-Storage-Dienst wie Dropbox oder OneDrive als "Zwischenstelle" um mit dem Kiosk Assistant von Ihrem PC aus die Daten in die Cloud zu verteilen und von dort aus wieder auf den Kiosk-PC zu replizieren. Dieser könnte sich dann in diesem Fall auch am anderen Ende der Welt befinden! Einzige Voraussetzung ist, dass der Kiosk-PC Zugriff auf das Internet hat.

Sie haben noch Fragen? Kein Problem!

mirabyte bietet mit FrontFace for Touch Kiosks eine reine Software-Lösung an, jedoch helfen wir Ihnen auch bei Hardware-Fragen und geben unsere Erfahrungen diesbezüglich gerne an Sie weiter. Schreiben Sie uns einfach per E-Mail an support@mirabyte.com! Alternativ können Sie sich auch an unsere Hardware- und Lösungspartner wenden, die Ihnen ebenfalls kompetent mit Rat und Tat gerne zur Seite stehen und Ihnen die passende Hardware auch direkt mit anbieten können. Auf jeden Fall haben Sie mit FrontFace eine leistungsfähige, aber trotzdem sehr einfach zu installierende und bedienende Software, mit der Sie fast alle Touch Kiosk Anwendungen problemlos umsetzen können!

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